Ermittlungen: Wenn Sie davon erfahren, ist schon viel passiert.

Niemand erfährt, dass gegen ihn ermittelt wird. Ermittlungen finden in aller Heimlichkeit statt. Die Polizei sammelt "Beweise". Diese sind Ausgangspunkt für die Prognose des Staatsanwalts, ob gegen den Betroffenen später eine öffentliche Hauptverhandlung vor Gericht stattfinden wird. Der Betroffene selbst erfährt meist zufällig, oft sogar von Arbeitskollegen, Nachbarn oder Familienangehörigen, die von der Polizei als Zeugen vernommen worden sind, dass gegen ihn ermittelt wird. Eine extrem schwierige Situation, wenn das Umfeld mehr weiß als man selbst. Urplötzlich sieht sich er sich mit der ganzen Macht der Staates konfrontiert: Durchsuchung, Beschlagnahme, Arrestierung von Vermögenswerten oder gar Verhaftung sind Extremsituationen und nicht selten Auslöser für Lebenskrisen. Als erfahrener Verteidiger schützt KLEIN Betroffene in dieser schwierigen Phase. Rufen Sie sofort KLEIN an: 0800 15101010. Der Kampf um die Rechte des Beschuldigten beginnt schon im Ermittlungsverfahren und nicht erst nach Anklageerhebung. Proaktives Handeln, stetiger Kontakt mit der Staatsanwaltschaft und frühzeitiges Einbringen der Interessen des Mandanten in das Verfahren sind die wichtigsten Aufgaben der Verteidigung. KLEIN legt damit Spuren in der Ermittlungsakte und stellt zugleich Weichen für den Ausgang des gesamten Verfahrens. Er beschafft Ihnen alle Informationen, die nötig sind, damit Sie Ihre Lage zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens richtig einschätzen können. 

Vorladung: Warum Sie Schweigen sollten, wenn die Polizei mit Ihnen reden will.

Urplötzlich erhalten Sie Post von der Polizei oder der Staatsanwaltschaft. Erst durch diese "Vorladung" erhalten Sie davon Kenntnis, dass gegen Sie ermittelt wird? Rufen sie besser KLEIN unter 0800 15101010 an. Sofort. Ich regle das für Sie. Ich sage den Termin für Sie ab und beantrage Akteneinsicht. Gehen Sie auf keinen Fall ohne einen Anwalt zur Polizei. Denn Sie wissen nicht, was die Polizei weiß. Die Polizei offenbart Ihnen nicht das von ihr zuvor gesammelte Wissen, sondern stellt Fragen. Meist Fangfragen. Denn die Polizei hat heimlich gegen Sie ermittelt und Beweise gesammelt. Auch dann, wenn sie glauben, unschuldig zu sein, sollten sie keine Fragen beantworten. Gerade in dem Moment, in dem Sie davon erfahren, dass gegen Sie ermittelt wird, ist der Drang, sich umgehend entlasten und die Sache durch eine schnelle Aussage aus der Welt schaffen zu wollen, extrem hoch. Das ist menschlich verständlich, juristisch aber hochgefährlich. Jedes Wort, das Sie jetzt in der vermeintlichen Absicht sagen, sich entlasten zu wollen, kann und wird gegen Sie verwendet werden. Sie haben das Recht zu Schweigen. und das Recht auf einen Anwalt. Nur Ihr Verteidiger erhält die Ermittlungsakte. Und deren Inhalt bespricht er mit Ihnen. Erst dann, und nur dann, überlegen Sie gemeinsam mit mir, ob Sie sich zur Sache einlassen sollen, also etwas aussagen sollen, oder nicht.

Durchsuchung: Warum es sich lohnt, sich den Beschluss des Richters ganz genau anzusehen.

Die plötzliche Konfrontation mit der Staatsgewalt bei Durchsuchungen ist ein traumatisierendes Erlebnis: Polizeibeamte dringen in den persönlichsten Bereich vor und Nachbarn, Kollegen und Kunden schauen zu. Der Verlust der Reputation scheint sicher. Bleiben Sie ruhig. Sie haben das Recht, unverzüglich einen Anwalt anzurufen. Bevor die Durchsuchung beginnt. Rufen Sie besser KLEIN an: 0800 15101010. KLEIN eilt dann sofort an den Ort des Geschehens und weicht nicht von Ihrer Seite. Er prüft die richterlichen Beschlüsse, kommuniziert mit dem Durchsuchungsleiter und sorgt für einen geordneten Ablauf jenseits der öffentlichen Wahrnehmung. Polizisten und Staatsanwälte nutzen gerne das Überraschungsmoment, um mit dem Betroffenen vor Ort beiläufige Gespräche zu führen. So erlangen sie Informationen, die ihnen eine förmliche Vernehmung im Präsidium niemals verschafft hätte. Oder es werden Sachen mitgenommen, die bei Lichte betrachtet gar nicht von der richterlichen Durchsuchungsanordnung umfasst sind. Später werden diese Dinge als "Zufallsfunde" deklariert und gegen den Betroffenen verwendet. KLEIN kennt diese Tricks und wehrt sie wirksam ab.

Verhaftung: Warum Reden kein Schlüssel zur Freiheit ist.

Untersuchungshaft ist Freiheitsberaubung an einem Unschuldigen. Die Anordung der Untersuchungshaft darf nur ultima ratio sein. Mit jedem Tag der Inhaftierung steigt sowohl das Risiko des Verlustes der wirtschaftlichen Existenzgrundlage als auch der Beeinträchtigung der privaten Beziehungen.Diesen Gefahren begegnet KLEIN. durch eine entschlossene und sachkundige Verteidigung. Im Falle einer Verhaftung muss eine Vertrauensperson des Beschuldigten (z.B. Lebens-/Ehepartner, Freund/Freundin etc.) umgehend informiert werden. Rufen Sie besser sofort KLEIN unter 0800 15101010 an. Ich bin rund um die Uhr erreichbar und helfe sofort. Nur ein Anwalt erhält jetzt weitere Informationen. Und nur ein Anwalt kann jetzt den Festgenommenen besuchen. Nur mit einem Verteidiger darf der Festgenommene jetzt ohne Aufsicht sprechen. Ich besuche den Festgenommenen umgehend und kläre alles weitere. Ich besorge Ihnen als Angehörige Besuchserlaubnisse und erkläre Ihnen den Ablauf aller jetzt anstehenden Dinge. Vor allem aber kämpfe ich dafür, dass der Festgenommene so schnell wie möglich wieder auf freien Fuß gesetzt wird. Noch etwas sehr Wichtiges: Die meisten Angehörigen, insbesondere Lebens- oder Ehepartner sowie Verlobte des Festgenommenen haben ein Zeugnisverweigerungsrecht. Sie müssen also keine Fragen der Polizei beantworten und damit nicht gegen Ihren Angehörigen aussagen. Es ist sehr wichtig, zunächst von diesem Recht Gebrauch zu machen. Auch wenn Sie keine Lebens- oder Ehepartner sind oder kein Verlöbnis besteht, steht Ihnen ein Aussageverweigerungsrecht zu. Sie dürfen auf solche Fragen schweigen, durch deren Beantwortung Sie sich der Gefahr aussetzen würden, sich selbst zu belasten. Dies ist insbesondere der Fall, wenn Sie möglicherweise selbst an der Straftat beteiligt sind oder auch nur davon gewusst haben. Machen Sie von Ihren Rechten Gebrauch. Unbedingt!

Strafbefehl: Ein Urteil ohne Verhandlung! Wieviel Zeit Ihnen jetzt noch bleibt.

Ein Strafbefehl ist ein Urteil gegen Sie, das ein Richter allein aufgrund der Aktenlage erlassen hat, ohne dass eine Hauptverhandlung gegen Sie stattgefunden hat. Jetzt eilt es! Rufen Sie besser sofort KLEIN an: 0800 15101010. Denn mit Zustellung des Strafbefehls (meist in einem gelben Kuvert) läuft eine zweiwöchige Einspruchsfrist. Wird diese versäumt, wird der Strafbefehl rechtskräftig und kann vollstreckt werden! Sie müssen die gegen sie festgesetzte Geldstrafe sofort bezahlen oder müssen - sofern Freiheitsstrafe auf Bewährung gegen Sie angeordnet wurde - die Bewährungsauflagen erfüllen. Zudem erfolgt eine Eintragung der Verurteilung ins Bundeszentralregister. Diese Folgen kann ein Verteidiger verhindern. Ich lege sofort Einspruch für Sie ein und beantrage Akteneinsicht. Ich prüfe alles, was die Polizei und Staatsanwaltschaft gegen Sie vorbringt und empfehle Ihnen dann, was zu tun ist. In vielen Fällen lohnt es sich, nach dem Einspruch in eine Hauptverhandlung zu gehen und dort zu kämpfen. In anderen Fällen ist es durchaus ratsam, den Strafbefehl zu akzeptieren. In allen Fällen ist es aber nötig, einen Verteidiger zu konsultieren. Rufen Sie an. Ich helfe sofort.

Anklage: Die Staatsanwaltschaft legt die Karten auf den Tisch. Hypothetisch.

Sie erhalten eine Anklageschrift vom Gericht und sollen binnen einer Woche dazu Stellung nehmen? Sie sollen einen Pflichtverteidiger benennen? Jetzt ist allerhöchste Eile geboten! Rufen Sie besser sofort KLEIN an: 0800 15101010. Ich melde mich als Ihr Verteidiger bei Gericht, beantrage, Ihnen als Pflichtverteidiger beigeordnet zu werden und verlängere die Frist, bis ich Akteneinsicht erhalten habe. Erst aus der Akte kann ich sehen, was gegen sie vorliegt und worauf sich die in der Anklage gegen Sie erhobenen Vorwürfe stützen. Jetzt beginnt der Kampf: Im Gerichtssaal entscheidet sich, welche Version als „Wahrheit“ in die Urteilsfindung einfließt: Die Anklagehypothese der Staatsanwaltschaft, die dem Richter die im Ermittlungsverfahren gewonnenen „Beweise“ präsentiert. Oder die Alternativhypothese der Verteidigung, die Zweifel angesichts von Gewissheiten streut und Kiesel im Räderwerk der Justiz sein muss.Der Kampf um die Rechte des Angeklagten findet in der Hauptverhandlung umso intensiver statt.Als Verteidiger muss KLEIN nicht nur festgefahrenen Vorstellungen entgegen treten. Er muss auch der menschlichen Neigung entgegen wirken, einmal in der Akte Gelesenes für „wahr“ zu halten. Der ewig regen Staatsgewalt setzt KLEIN die kalte Faust der Verteidigung entgegen und präsentiert Thesen, die Zweifel an der Anklagehypothese hervorzurufen geeignet sind. In dubio pro reo. Im Zweifel für den Angeklagten. Wenn das Gericht auch nur den leisesten Zweifel an der Richtigkeit der Anklagehypothese hat, muss es freisprechen. Die Kunst der Überzeugung - die Kunst, Hypothesen in Frage zu stellen und Zweifel zu streuen: sie muss immer neu erschaffen werden. In jedem Fall. Ihre Inspiration scheint aus dem Moment zu kommen. Und doch ist Grundlage dieser Kunst beharrliche Fleißarbeit, Erfahrung und exzellente Kenntnis der Prozessordnung. Kompetenz, Spontaneität und Biss taugen ebenso als Munition der Verteidigung wie psychologisches Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, dem Mandanten komplexe prozessuale Taktik verständlich zu machen.

Rechtsmittel und Wiederaufnahme: Der Richter und sein Opfer. Wenn die Justiz sich irrt.

Die Aufhebung von Fehlurteilen ist höchste Verteidigerkunst, sei es im Wege der Revison oder im Wege der Wiederaufnahme des Verfahrens.Die Revision ist dann für den Beschuldigten das letzte ordentliche Rechtsmittel. Zahlreiche Revisionen werden abgewiesen, denn das Revisionsgericht hört keine Zeugen mehr, vernimmt keine Sachverständigen und führt meist gar keine Hauptverhandlung mehr durch. In der Revisionsinstanz geht es nur noch um Rechtsfragen, welche durch Berufsrichter entschieden werden, denn Schöffen gibt es beim Revisionsgericht keine. KLEIN muss in seiner Revisionsbegründung rügen, dass das bisherige Strafverfahren in einzelnen Punkten fehlerhaft war. KLEIN muss dabei die richtigen Schwerpunkte setzen und diese in prozessuale Zusammenhänge einordnen. Oft eine Sysiphos-Aufgabe, die viel Erfahrung und sehr gute Kenntnis der Entwicklung der höchstrichterlichen Rechtsprechung voraussetzt. Scheitert die Revision, ist das Urteil rechtskräftig. Und dennoch kann ein Urteil falsch sein. Immer wieder geraten Unschuldige in das Visier der Strafverfolgungsbehörden. Mit dem Verfahren der Wiederaufnahme kann unter bestimmten Voraussetzungen ein Prozess neu aufgerollt werden.Erfolgreiche Wiederaufnahmeverfahren sind noch seltender als erfolgreiche Revisionen. Umso höher sind die Anforderungen an den Verteidiger, der das Ungehörte zu Gehör bringen muss. 

Verfassungsbeschwerde und Menschenrechtsbeschwerde: Letzter Ausweg mit durchgreifender Wirkung.

Am Ende eines Strafverfahrens steht das Urteil. Wird ein Angeklagter zu einer Strafe verurteilt, bricht für ihn eine Welt zusammen, die ihn am Rechtsstaat zweifeln lässt. Eine Welt bricht zusammen. Doch der Kampf um die Rechte des Mandanten noch nicht zu Ende. Nirgends als im Strafverfahren greift der Staat durch Zwangsmaßnahmen und Haft tiefer in Grundrechte ein. Gerade Strafurteile können Grundrechte oder Menschenrechte des Betroffenen tief verletzen. Berufung und Revision können noch möglich sein. Manchmal hilft nur noch die Verfassungsbeschwerde zum Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe oder die Menschenrechtsbeschwerde zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg. In der Europäischen Menschenrechtskonvention sind demokratische und rechtsstaatliche Mindeststandards formuliert,über deren Einhaltung der Gerichtshof für Menschenrechte wacht. Jeder europäische Bürger, der durch ein Urteil eines Gericht in seinen verbürgten Rechten verletzt sieht, kann mit der Menschenrechtsbeschwerde die Verletzung der Konventionsrechten rügen. Auch deutsche Gerichte verletzen in Strafverfahren immer wieder die grundlegenden prozessualen Grundrechte des Artikel 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention.Der Gerichtshof hat schon viele Male solche Verletzungen auch durch deutsche Gerichte festgestellt und dabei auch scheinbar rechtsstaatlichen Üblichkeiten ein Ende bereitet.

Zeuge: Warum Sie niemals alleine mit der Polizei sprechen sollten.

Sprechen Sie niemals alleine mit der Polizei! Man stelle sich nur die Vernehmungssituation vor, die im Tatort gezeigt wird: Die Polizei bestellt einen Menschen aufs Präsidium bestellt. Er soll als Zeuge vernommen werden. Er möchte sich entlasten, verstrickt sich aber in Widersprüche und ist den Suggestivfragen des Kommissars hilflos ausgeliefert Hinter der verspiegelten Glaswand, an die sich der Ermittler lehnt, beobachtet ein Kriminalpsychologe jede Regung des "Zeugen", der - ohne es zu merken zum Beschuldigten wird, weil er schon vorher -ohne es zu wissen - verdächtig war. Die Grenze vom Zeugen zum Beschuldigten ist fließend und für Betroffene kaum erkennbar. Zeugen wissen nicht, was der Ermittler weiß. Von diesem Wissensvorsprung machen Ermittler rege Gebrauch. Kriminalistische List nennt sich diese Vorgehen. Das Dilemma: Eine einmal protokollierte Aussage eines Zeugen kann kaum rückgängig gemacht werden. Sie wird sich später gegen den Betroffenen auswirken, wenn er sich in Widersprüche verstrickt und urplötzlich zum Beschuldigten wird."Ich sag jetzt nichts mehr" hilft dann nicht weiter, wenn ein Zeuge schon zu viel gesagt hat. Rufen Sie besser KLEIN an: 0800 15101010. KLEIN berät Mandanten, die als Zeugen vernommen werden sollen. Er begleitet sie persönlich bei Vernehmungen und interveniert sofort, wenn sich der Zeuge durch seine Aussage selbst belasten könnte.

Criminal Compliance: Notfallmanagement im Unternehmen.

Erst durch plötzliche Konfrontation mit öffentlichkeitswirksamen Ermittlungsmaßnahmen erfahren viele Unternehmen von laufenden Ermittlungen. Den Zugriff planen Ermittlungsbehörden meist akribisch. Unternehmen und Privaträume von Organvertretern und Führungskräften werden zum Tatort. Und Beschuldigte zum Täter. Ein loderndes Feuer entwickelt sich nicht selten zum unkontrollierbaren Flächenbrand. Die meisten Verteidiger werden erst dieser Situation gerufen und versuchen zu retten, was zu retten ist. Eine Sisyphos-Aufgabe. Effektive Verteidigung kann bewirken, dass sich der Anfangsverdacht am Ende nicht erhärtet. Doch darüber wird in der tagesschau selten berichtet. Nimmt die Reputation Schaden, kommt dies Unternehmen sehr teuer zu stehen. Genau an diesen Punkten setzt Criminal Compliance an. In Intensivseminaren trainiert KLEIN Vorstände und Führungskräfte für den Ernstfall.Die Inhouse-Seminare werden zuvor auf das vorhandene Risikomanagement abgestimmt. In vielen Fällen werden in Diskussionen bislang unentdeckte operative Schwachstellen im Risikomanagement aufgedeckt. Ergebnisse der Trainings fließen so unmittelbar ins Risikomanagement ein.

Opferhilfe: Viel mehr als Opfervertretung.

Ebenso wie der Beschuldigte hat auch das Opfer einer Straftat Anspruch auf professionelle juristische Vertretung und Beistand. KLEIN. ist auch für Verletzte / Geschädigte als Zeugenbeistand oder als Nebenkläger tätig. Rufen Sie besser KLEIN an: 0800 15101010. KLEIN. bereitet Opfer und Geschädigte optimal auf das Strafverfahren vor, begleitet bei der Konfrontation mit Ermittlungsbehörden und sorgt für einen maximalen Schutz des Opferzeugen bei der Vernehmung in der strafrechtlichen Hauptverhandlung. Professionelle Opfervertretung geht weit über die Vertretung des Opfers im Strafverfahren gegen den Täter hinaus: Denn gleichzeitig müssen Schadensersatzansprüche, Ansprüche nach dem Versicherungs- und Sozialrecht sowie nach dem Opferentschädigungsgesetz geprüft und durchgesetzt werden. Diese Ansprüche hängen mittelbar von einer Verurteilung des Täters ab.

Im Bereich der Sexualdelikte vertritt KLEIN. häufig Opfer, vor allem Frauen, Kinder und Jugendliche. In diesem sensiblen Bereich, in dem Aussage gegen Aussage steht, arbeiten Strafverfolgungsbehörden mit psychiatrisch-psychologischen Gutachtern zusammen, die die Glaubhaftigkeit der Aussage des Opfers bewerten soll. Diese Gutachter beeinflussen die Strafjustiz erheblich, obwohl sie eigentlich nur dazu da sind, der Justiz Entscheidungshilfen bei der Beantwortung schwieriger Fragen zu geben.KLEIN. überprüft das Ergebnis der Begutachtung in Kooperation mit einem Netzwerk von forensischen Psychiatern und Therapeuten. Und diese Überprüfung ist nötig, weisen doch viele Gutachten erhebliche Qualitätsmängel auf. Schon die Nichtberücksichtigung eines einzigen Aspektes kann das Ergebnis der Begutachtung beeinflussen.